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09. Feb 2012

Hubschrauber-Tiefflüge der Bundeswehr

Wird's in diesem Jahr anders?

Letztes Jahr sind "unsere" Störche durch nächtliche extrem laute Tiefflüge unserer Landesschützer ziemlich verstört worden. Letztendlich haben sie dann die erste Bierder Brut seit Jahrzehnten nicht beendet.

Um mal zu wissen, wie das generell mit Tiefflügen und Storchennestern aussieht, habe ich mich mal per Mail an das Bürgertelefon der Bundeswehr gewandt. Vielleicht bekommen ich ja sogar eine Anwort von denen.

UPDATE: Bitte weiter lesen!

Update 16.2.: Die Flugbetrieb- und Informationszentrale der Bundeswehr hat inzwischen geantwortet und um konkretere Informationen zu dem Vorfall letztes Jahr gebeten. Freundlich und sachlich wird aber darauf hingewiesen, dass militärischer Flugbetrieb grundsätzlich unter Einhaltung von Mindestflughöhen im gesamten deutschen Luftraum stattfinden darf. Dabei sei es stetes Bestreben der Bundeswehr, die Belastungen der Bevölkerung und der Tierwelt auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen.

Update 27.2.: Nachdem die FLIZ von mir so konkrete Daten wie mir möglich bekommen hat, kam nun die etwas seltsam anmutende Antwort, dass diese nicht konkret genug seien. Ich konnte leider das Datum nur auf wenige Tagen eingrenzen, die Uhrzeit nur auf wenige Stunden in der Nacht, den Ort nur auf Bierde. Vielleicht hätte ich noch tatsächlichen Kurs, Geschwindigkeit, Flughöhe über Grund, Flugnummer, Maschinenkennzeichen und Pilotennamen angeben sollen...

HALLO?? Hat die Bundeswehr schon mal was vom Durchforsten von Datenbanken gehört? SQL oder ähnliches? Oder werden die ganzen Flugdaten wie zu Führers Zeiten per Hand in Flugbücher eingetragen und Schütze A(r)sch ist zu dämlich den Kram wieder raus zu suchen? Sicher nicht, also bleibt mir nichts anderes übrig als den Verdacht zu äußern, dass die lediglich ein paar Minuten dauernde Datenbank-Abfrage etwas ergeben hat, was kein gutes Licht auf unsere stolzen Landesschützer wirft.

Ich gehe jetzt schlicht davon aus, dass die Hubschrauber tatsächlich zu tief oder auf falschem Kurs waren.

Bleibt die Hoffnung, dass unsere tollen Landesschützer in Bückeburg einen freundlichen Anschiss bekommen haben und derartige tieffliegerische Entgleisungen in Zukunft unterlassen.

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