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15. Mai 2014

Noch ein Hornissenkasten

Ohne Widerstand in die Öffentlichkeit

Nachdem vor ein paar Jahren in der großen Esche beim Denkmal Windheim No.2 Hornissen eingezogen waren und ein wenig für Aufregung gesorgt haben, wurde deren Baumhöhle verschlossen. Die liegt zugegebenermaßen ungünstig: In Gesichtshöhe und knapp 1m vom Weg entfernt. Schwierigkeiten mit Besuchern waren wohl unvermeidbar.

Ich fand den Verschluss der Baumhöhle immer unglücklich und habe einige Male leider an der falschen Stelle für eine Veränderung plädiert. Erfolglos.

Mitte April gelangte ich mit dem Angebot einen Hornissenkasten zu spenden an die richtigen Stellen und das Angebot wurde - bei leichter Überraschung meinerseits - sehr freudig aufgenommen. Also, ans Werk.

Das dafür geeignete Holz blieb letztes Jahr vom Fußbodenverlegen hier bei uns übrig: 185x27mm Kieferndielen-Abschnitte. Als Tischler war es mir kaum möglich die Bretter nur zusammenzukloppen, stattdessen ist nach ein paar Stunden eine hoffentlich ausreichend durchdachte Hornissenhöhle entstanden.

Des Volkes Wohnraum

Das Dach ist praktisch in Öl getränkt und sollte dem Wetter einige Zeit widerstehen. Und der Innenraum lässt sich für die erste Zeit verkleinern und bei Bedarf wieder vergrößern. Die Stangen helfen das Gewicht des Nests zu tragen, die Hornissen bauen einfach drum herum.

Das Aufhängen über der ehemals bewohnten Baumhöhle gestaltete sich dann dank der Hilfe von Udo Wiegmann (hat geschuftet) und Rolf Bense (Fotos) mehr als einfach.

Udo und ich beim Aufhängen

Der Kasten mit Storchenenst im Hintergrund

Die Gurte sind vielleicht ein wenig überdimensioniert, aber da an der Stelle Publikumsverkehr ist, darf das gerne sein. Nicht dass den Kuchengästen da was auf den Kopf fällt.

Ich wünschte mir, dass es für die Hornissen mehr Gelegenheiten wie diese gäbe, bei denen alle Beteiligten sich auf die Viecherlein einlassen und auf eine Besiedlung hoffen. Dann hätten die jährlichen Horrormeldungen im Sommerloch weniger Nährboden :-)

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